Ferdinand Wülfing

Ferdinand Wülfing, geboren 1936, studierte Kunsterziehung an der Hochschule der Künste in Berlin und unterrichtete an Schulen in Paris, Quito und Berlin.

Er ist Mitglied des Deutschen Farbenzentrums und der Deutschen farbwissenschaftlichen Gesellschaft.

Sascha Düffels

1990 war das Jahr, in dem Sascha Düffels zum ersten mal mit der Subkultur des Hip Hop in Kontakt und zu der Überzeugung kam, dass die Rezeption der Musik nicht ausreichend für ihn ist, sondern er sich durch die Kunst des Graffiti, die unmittelbar mit der Musik verbunden ist, ausdrücken wollte. Der durch jeden Künstler transportierte Ausdruck und die Aussage an die Welt inspirierten ihn. Die mit Musik verknüpften Schilderungen waren seine Lieblingsbücher dieser Zeit und bewegten ihn dazu seine eigenen Geschichten in Bilder zu verwandeln. So kreierte er 1993 sein erstes Graffiti und malte 1998 so geschickt am Gesetz vorbei, dass seine Tätigkeiten ihn schließlich zu einer Auftragsarbeit für den Staat führten. Er verfolgte weiterhin seine Liebe zum Hip Hop, indem er auf verschiedenen Veranstaltungen versuchte Gleichgesinnte zu finden und seine Kunst an verschiedenen nationalen und internationalen Orten zu verbreiten. Trotz kommerzieller Erfolge blieb er dabei konsequent dem Grundsatz treu, dass Graffiti eine Kultur des Untergrunds ist und malte gegen das Establishment an. Den Begriff des freischaffenden Künstlers verstand er dabei als frei schaffend , da er sich bewusst nicht durch Strömungen des Mainstreams mitreißen ließ, auf Ausstellungen verzichtete und Aufmerksamkeit für seine Kunst nur bei den Personen anvisierte, wo er sie auch geweckt haben wollte.

Josef P. Janßen

Josef P. Janßen, geboren 1953, ist auf einem Bauernhof in Keppeln am Niederrhein aufgewachsen. Er studierte Soziologie in Marburg und Bielefeld, wo er nach dem Grundstudium den prägenden Erfahrungsreichtum im Zivildienst in Bethel schätzen lernte. Nach dem Diplom hat er Zivildienstleistende politisch gebildet und Jugend-, Alten-, Kranken- und Behindertenhilfe unterrichtet; danach fünf Jahre Seminare mit Freiwilligen im Bundesfreiwilligendienst geleitet.

Mit dem Essay erzählt er die Lebensgeschichte des linkshändigen Leonardo da Vinci so, wie er sie sieht, versteht und bislang nirgendwo gelesen hat.